Unbemerkt von der Öffentlichkeit: ZDF-Programm 72 Stunden ausgefallen

In einem Altenheim bei Rostock ist am Wochenende der letzte ZDF-Zuschauer an Altersschwäche gestorben. Als es kurz darauf zu einer Störung bei der Einspeisung des Signals ins Sendenetz kam, blieb dies für 72 Stunden unbemerkt.

Nachdem der reguläre Betrieb wiederhergestellt war, kondolierte das ZDF den Angehörigen des verstorbenen Zuschauers mit einer Sondersendung. Diese wurde jedoch leider von niemandem mehr gesehen.
Trotz des Verlustes will man in Mainz den Sendebetrieb als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme weiter aufrechterhalten, aber zukünftig auf Neueinstellungen verzichten.

Trost findet das ZDF darin, dass vielerorts schon lange Verstorbene noch immer vor dem Fernseher sitzen. Diese Zielgruppe ist zwar nicht sonderlich werberelevant, beschert dem Sender aber annehmbare Quoten.
Positiv ist auch, dass sich einige jüngere Zuschauer die Heute Show und das Neo Magazin Royal gelegentlich auf Youtube ansehen.

Der Niedergang des ZDF schien schon vor einigen Jahren besiegelt, als auch das letzte Altenheim den Sender rauswarf und auf Pro 7 umschaltete.
Dies war nötig, da der Senior von heute weiterhin die in der Kindheit liebgewonnenen Simpsons bis zum buchstäblichen Verrecken gucken möchte.