Neunteilige Verfilmung geplant: Peter Jackson sichert sich Rechte am NSU-Plädoyer

Ungläubig nahmen die Prozessbeteiligten einen Antrag der Verteidigung zur Kenntnis. Diese forderte am letzten Tag vor der Sommerpause, das Plädoyer der Staatsanwaltschaft wiederholen zu lassen. Begründet wurde der Antrag damit, dass die Ausführungen vernuschelt gewesen seien.

Ohne Weiteres ist das allerdings nicht möglich. Denn die Schilderungen der Staatsanwaltschaft waren so umfangreich, dass Peter Jackson sich daran die Rechte gesichert hat und nun eine neunteilige Verfilmung plant.
Bei Netflix und Amazon hat man jetzt schon hektisch angefangen, Festplatten zu kaufen, um den Streifen speichern zu können, wenn er in ein paar Jahren durch die Kinos durch ist.

Falls die Verfilmung ein Erfolg ist, wäre sogar reichlich Raum für Fortsetzungen. Die Nebenklage hat bereits angekündigt etwa 57 Stunden (!) plädieren zu wollen. Anschließend ist dann noch die Verteidigung dran, die ihre Ausführungen auch nicht aus der Handinnenfläche ablesen wird.
Alleine dafür, dass dieser absurde Aufwand nötig ist, sollten Beate Zschäpe und Co. eingebuchtet werden.