Touristen-Schwemme: Einheimischer findet handtuchfreie Stelle auf Mallorca

Es sieht so aus, als hätte Christo versucht, Mallorca zu verhüllen. Denn überall haben Touristen Handtücher ausgebreitet und ihr Revier markiert.
Durch Zufall entdeckte ein Mallorquiner in der Inselmitte nun eine Stelle, die noch frei ist.
Der naturbelassene Ort soll nun schnell in einen drei Quadratmeter großen Nationalpark umgewandelt werden, bevor Touristen ihn belegen.

Grund für die Touristenschwemme ist die heikle politische Lage in vielen anderen Urlaubsländern. Ehemals zivilisierte Gegenden wie Ägypten, Libyen, die Türkei und Sachsen fallen als Touristenziel weitgehend aus. In der Folge stürmen die bleichen Horden aus dem Norden (so genannte weiße Wanderer) nun Spanien.

Weißer Wanderer beim Einmarsch.

Auf Mallorca reicht es nun den Eingeborenen: “Die Ausländer saufen uns die Sangria weg.”, erklärte ein Betroffener. Das war offenbar der Tropfen, der das Fass zum Austrocknen brachte. Denn nun sollen Maßnahmen eingeleitet werden.
Um Mallorca soll eine schützende Mauer entstehen. Vorbild ist West-Berlin, das sich in den sechziger Jahren ebenfalls eine Mauer zulegte, als der Touristenansturm aus dem Ausland zu groß wurde. Man darf gespannt sein, ob der Erfolg ähnlich groß wird.