Studie: Wasserverbrauch seit Einführung von 72-Stunden-Deos stark gesunken

Der stetig sinkende Wasserverbrauch der Deutschen lässt Umweltverbände aufatmen. Alle anderen halten hingegen die Luft an und suchen angeekelt das Weite.

Seit Einführung von 72- Stunden-Deos ist der Wasserverbrauch in deutschen Städten stark gesunken. Der Trend begann sich bereits bei Verfügbarkeit von 48-Stunden-Deos abzuzeichnen und setzt sich weiter fort. Forscher arbeiten bereits an der Entwicklung von 96-Stunden-Deos, die Duschen und Badewannen in vielen Häusern überflüssig machen könnten. Hotelketten arbeiten bereits an Konzepten für Zimmer ohne Duchgelegenheit.

Das neue Pflegeverhalten wirkt sich bereits auf Hersteller von Seifen und Duschgel aus, die einen deutlichen Umsatzrückgang verzeichnen. Um dem entgegen zu wirken, erforscht die Industrie derzeit mit Hochdruck neue Convenience-Hygiene-Produkte. Kurz vor der Markteinführung steht bereits die 56-Stunden-Zahnpasta, welche für das von Zahnärzten empfohlene, dreimal wöchentliche Zähneputzen geeignet ist.

Auch die Kosmetikbranche will von dem neuen Trend profitieren und arbeitet fieberhaft an Produkten mit längerer Wirkdauer. Angeblich sollen schon bald Lippenstifte und Lipgloss verfügbar sein, die über 30 Sekunden halten. Experten sind jedoch skeptisch, ob die Industrie dieses kühne Versprechen wird einlösen können.

 

—Erstmals veröffentlicht am 28.07.2016—

Share