Schlimm: Mann nach zwei Wochen Home Office völlig verwahrlost aufgefunden

Ein besorgter Pizzabote hatte am Samstag die Behörden verständigt und auf eine hilflose Person aufmerksam gemacht. Das äußere Erscheinungsbild des Mannes hatte den Boten an einen Schiffbrüchigen erinnert, der jahrelang auf einer einsamen Insel ausharren musste. Offenbar waren auch dessen sprachliche Fähigkeiten bereits verkommen.

Die zur Mietwohnung des Mannes gerufenen Rettungskräfte glaubten zunächst an einen Scherz, als sie in der Wohnung lediglich einen verwilderten Affen fanden, dem jemand ein Nerd-T-Shirt übergezogen hatte. Erst ein Zoologe im örtlichen Tierheim konnte den Irrtum aufklären und ließ den unglückseligen Mann aus seinem Käfig.
Zuvor hatte er dem Mann eine Hose zukommen lassen und mit einem groben Rechen die Pizzakrümel aus dessen Bart gefegt, was die Identifizierung erleichterte.

Engagierten Sozialarbeitern gelang es schließlich aufzuklären, dass es sich bei der verwahrlosten Gestalt um einen normalen Informatiker handelte. Er hatte bereits zwei Wochen Home Office hinter sich und sich in der Zeit noch schlechter gepflegt als üblich.
Ein Problem, das zu wachsen scheint. Tierheime beklagen zunehmend öfter, dass Informatiker, Mathematiker und Physiker bei ihnen abgegeben werden. Insbesondere vor den Hauptreisezeiten häufen sich die Vorfälle.
Doch Tierheime lehnen die Aufnahme mittlerweile häufig ab, da sich speziell Informatiker schlecht mit den anderen Tieren vertragen.