Land befolgt aus Versehen Beschluss des UN-Sicherheitsrates

So richtig glauben konnte man die Nachricht im UN-Hauptquartier in New York zunächst nicht. Nur 71 Jahre nach seiner Gründung im Jahre 1946 hat ein Land eine Resolution der höchsten Instanz der weltweiten Friedenspolitik befolgt. UN-Vertreter in New York veranlasste die historische Nachricht zu einer spontanen Feier.

Zuvor hatte das irgendwo in Zentralasien gelegene Ost-Schurkistan UN-Resolution 2314 befolgt und einen sofortigen Stopp seiner Chemiewaffen-Entwicklung angekündigt. “Damit hat wirklich niemand gerechnet. Im Namen der Vereinten Nationen möchte ich mich bei der Ost-Schurkischen Regierung vielmals für ihre Kooperation bedanken.”, sagte UN-Generalsekretär António Guterres sichtlich bewegt.

In Ost-Schurkistan reagierte man überrascht auf das Lob aus New York: “Wir waren uns überhaupt nicht bewusst, dass es eine solche UN-Resolution gab.”, sagte der Ost-Schurkische demokratisch legitimierte Präsident auf Lebenszeit im Interview. “Der Grund für die Einstellung des Chemiewaffen-Programms ist schlicht der, dass wir völlig pleite sind. Hätten wir geahnt, dass es so eine UN-Resolution gibt, hätten wir das natürlich schon aus Prinzip nicht gemacht.”

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