“Zu Hause ist es doch am schönsten”: TUIfly ändert Slogan

Die Marketing-Abteilung von TUIfly reagierte schnell auf die ausfallenden Flüge und passte den Slogan der Airline umgehend an die neuen Gegebenheiten an. Dazu passt, dass TUI die Passagiere für die Flugausfälle nicht entschädigen will. Die Airline ist der Auffassung, dass die Passagiere bereits durch den ausfallenden Urlaub ausreichend Geld sparen, weil sie ihr Geld nicht mehr für Cocktails, Postkarten und scheußlich-authentische Handarbeiten ausgeben. Sollte der Flugausfall länger anhalten, plant die Marketingleitung angeblich, die Firma in TUIstay umzubenennen.

Für den Fall, dass aus der Personalkrise auch eine finanzielle Krise entsteht, bringen sich bereits Konkurrenten in Stellung, die bereit sind, Teile der Airline zu kaufen. Flixbus hat beispielsweise angeboten, die ganze Flotte auch dann zu kaufen, wenn sie nur rollen statt fliegen kann. So prüft die Bahn, ob sie die Flugzeuge auf Güterwaggons stellen und so wieder einem sinnvollen Zweck zuführen kann. Die abstehenden Flügel sind laut Auskunft der Bahn dabei lediglich ein kleineres technisches Problem, das sich bei Einfahrt in den ersten Tunnel buchstäblich von selber löst.