Beeindruckendster Anführer seit Jahrzenten: Pegida will Erdogan zu neuem Vorsitzendem machen

Dresden – Die zuletzt in Vergessenheit geratenen Pegida-Demonstranten wittern Morgenluft. Recep Tayyip Erdoğan, Präsident des einflussreichen Tügida-Bündnisses, könnte der rechtskonservativen Bewegung zu neuem Schwung verhelfen. Dies stellte der Macher aus Ankara eindrucksvoll unter Beweis, als er am Wochenende 30.000 Tügida-Anhänger in Köln demonstrieren ließ.

Aufgrund von Sicherheitsbedenken gab es im Vorfeld Forderungen, die Demonstration zu verbieten. Polizeikreise erklärten jedoch, dass auch eine kritisch betrachtete Demonstration stattfinden dürfe, man sei hier schließlich nicht in der Türkei.
Die Demonstranten in Köln hingegen können die Kritik an ihrem Führer nicht nachvollziehen und verwiesen lautstark darauf, dass Erdogan gewählter Präsident und kein Diktator sei.

Historiker waren von der Stichhaltigkeit dieser Argumentation sofort überzeugt. Sie forderten umgehend, dass ein demokratisch gewähltes Staatsoberhaupt keinesfalls als Diktator gelten dürfe und wollen unter anderem Mussolini, Stalin und Hitler zukünftig als lupenreine Demokraten verstanden wissen.

 

Quelle des Originalbildes: “Recep Tayyip Erdoğan in Poland.” by Senat RP/Polish Senate is licensed under Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Poland license.