Wohnungsmangel: Legebatterien werden zu Studentenwohnheimen umgebaut

Der in den Großstädten herrschende Wohnungmangel betrifft zuvorderst die Armen, Unterprivilegierten und Ungebildeten – also die Studenten. Eine innovative Kampagne hilft diesen nun, indem leerstehende Legebatterien für Hühner aus Käfighaltung zu Studentenwohnheimen umgebaut werden.
Die Legebatterien mussten vor einigen Jahren reihenweise geschlossen werden, als auf das Tierwohl bedachte Kunden begannen, das Geld, welches sie durch den Kauf von Billigfleisch sparten, für Bio-Eier auszugeben.

Die leerstehenden Hallen sollen nun mit geringen Umbauten für Studenten aufbereitet werden. So ist beispielsweise geplant, die Größe der Käfige zu verdoppeln, alle 100 Meter ein Fenster einzubauen und Sprinkleranlagen zu montieren, um die Hygiene aufrecht zu erhalten.

Kritiker halten das Vorhaben für unmoralisch und fordern, dass Bundesländer, Städte und Gemeinden genug Geld bereitstellen müssten, um Studenten in Bodenhaltung unterzubringen. Dies gilt jedoch aufgrund des aktuellen Haushalts als völlig unfinanzierbar.

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