Unerwartet: SPD nominiert Sozialdemokraten

Zum ersten Mal, seit die Griechen vor 2.500 Jahren im Suff die Demokratie erfunden haben, stellt sich ein Karrierepolitiker in den Dienst seiner Partei. Die Meldung vom Verzicht Sigmar Gabriels löste aller Orten ungläubiges Staunen aus.
Zusätzlich bricht die SPD mit der alten Tradition, charakterlose Holzpuppen oder gefühllose Roboter ins Rennen um das Kanzleramt zu schicken.

Es ist ein kühnes Experiment, das niemals zuvor ausprobiert wurde. Niemand kann sagen, ob die Wähler überhaupt Interesse daran haben, einen echten Menschen zu wählen. Hinzu kommt, dass Kandidat Schulz auch noch echtes sozialdemokratischs Profil hat. Etwas vergleichbares hat die SPD noch nie versucht.

Die CDU hingegen hält daran fest, dieselbe Figur aus der Augsburger Puppenkiste ins Rennen zu schicken, die den Job seit Jahren macht.
“Es würde nicht zur CDU passen, einen Kandidaten aufzustellen, der allzu menschlich wirkt.”, sagte Volker Kauder in Berlin. “Wir ändern einfach den Haarschnitt, tauschen das Sakko aus und kleben die Raute neu zusammen. Dann hält die noch vier Jahre.”