SPD fassunglos: Politikerin verunglimpft sich selbst 30 Jahre freiwillig als Juristin

Essen – Es herrscht Fassungslosigkeit in der SPD über eine ihrer Bundestagsabgeordneten, die sich in ihrem Lebenslauf als Juristin ausgab, ohne sich jemals eines Jura-Studiums schuldig gemacht zu haben.

Was die Frau antrieb, ist rätselhaft. Soziologen vermuten, dass die Ursache in archaischen Verhaltensmustern zu suchen sei, wie man sie auch von Straßengangs kennt. Auch dort werden Symbole zur Schau gestellt, die im zivilisierten Teil der Gesellschaft als sozial fragwürdig empfunden werden.
Ein Jura-Staatsexamen ist dabei offensichtlich so etwas wie ein Gang-Tattoo, das nötig ist, um im Bundestag als “tighter homie” wahrgenommen zu werden.
Zusätzlich steigern lässt sich die Street Credibility eines Abgeordneten durch einen am Automaten in der Bundestagskantine gezogenen Doktorgrad.

Auch Psychologen wollen jetzt untersuchen, ob vergleichbares Imponiergehabe im Bundestag verbreitet ist, um Hilfsangebote für die Abgeordneten entwickeln zu können.