Ärzte warnen: “Wer beim Kanzlerduell nicht eingeschlafen ist, muss in Behandlung!”

Zwei Politiker diskutieren 90 Minuten darüber, dass beide dieselbe Meinung haben. Der Regisseur des TV-Duells hatte es bereits im Vorfeld geahnt: “Wir mussten vier Moderatoren einsetzen, um sicherstellen zu können, dass immer mindestens einer wach ist!”
Dazu kam ein Dutzend Helfer, die den Moderatoren mit Kaffee-Intravenös und kaltem Wasser zur Hilfe kamen.

Unglücklicherweise hatte Kanzlerin Merkel auf dem althergebrachten Format bestanden. Die beteiligten Sender hatten vorgeschlagen, alle fünfzehn Minuten eine Aerobic-Pause gegen die Müdigkeit einzulegen. In diesen hätten die Kandidaten den Zuschauern Übungen vorgeturnt und zweifellos deren volle Aufmerksamkeit gehabt.

Personen, die während des gesamten TV-Duells nicht eingeschlafen sind, raten Ärzte, sich umgehend in Behandlung zu begeben: “Das weist auf eine schwere Schlafstörung hin.”, sagte Dr. Krüger, ein Schlafmediziner aus Berlin. Der findige Mediziner sieht aber auch positive Aspekte: “Bei mittelschweren Fällen von Schlaflosigkeit ist eine Wiederholung des TV-Duells eine schonende Alternative zu Schlaftabletten.”
Erst am Ende des TV-Duellchens kam ein klein wenig Leidenschaft in die Debatte. Allerdings zu einem Zeitpunkt, als die meisten Wähler schon selig geschlafen hatten.

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