Nur 30 Meter hörbar: Bahnfahrer bekommt Preis für rücksichtsvollen Einsatz von Kopfhörern

Kennen Sie das? Sie stehen am Bahnhof und denken die Love Parade habe begonnen, dabei fährt nur gerade ein Regionalexpress ein. Die dünnen Scheiben der Züge können die Geräusche, die aus den Kopfhörern viele Fahrgäste dröhnen nur bedingt dämpfen. So verwandelt sich so mancher Bahnhof bei Einfahrt eines Zuges in ein Open Air Festival.
Um dem Trend entgegen zu wirken, zeichnete die Bahn nun einen Fahrgast aus, dessen Kopfhörer schon zwei Waggons weiter nicht mehr zu hören waren.

Einigen zentral gelegenen Bahnhöfen bringt der erhöhte Lärmpegel zunehmend in Schwierigkeiten. Aufgrund gesetzlicher Bestimmung zur Ruhestörung, können diese nach 22 Uhr nicht mehr angefahren werden.  In Stuttgart hat nur deswegen, mit dem ansonsten sinnlosen Vorhaben begonnen, den Bahnhof in den Untergrund zu verlegen. Ein Prinzip, dass man sich bei innerstädtischen Diskotheken abgeschaut hat.

„Mir ist das hier zu laut im Zug.“, sagte ein langhaarige und bärtige Frau mit Metall-T-Shirt. „Ich bin froh wenn wieder Wacken ist und ich da endlich ein Wochenende die Ruhe dort genießen kann.“