Paradox: Sorge um höheres Renteneintrittsalter verkürzt Lebenserwartung um 3 Jahre

Die ständige Debatte um die Erhöhung des Renteneintrittsalters hinterlässt deutliche Spuren in der Gesundheit der Deutschen. Sorge und Wut über die ewig währende Anpassungsdebatte kosten nach einer neuen Untersuchung durchschnittlich 3 Jahre Lebenserwartung. Interessanterweise ist der Effekt fast so groß, dass er eine Erhöhung des Renteneintrittsalters überflüssig machen würde.
Rechnet man beispielsweise die Arbeitszeit hinzu, die täglich durch aufgeregte Debatten um die Rente vernichtet wird, erkennt man, dass die Produktivität derart steigen würde, dass eine Erhöhung des Renteneintrittsalters völlig überflüssig würde.

Auch klimapolitisch wäre ein Verzicht auf die Diskussion sinnvoll, da die unentwegt über die Rentendebatte gedruckten Zeitungsartikel gewaltige Mengen Papier verschlingen. Alleine für Artikel über die Rente muss jedes Jahr Wald von der Fläche Kanadas gefällt werden.

Vor dem Hintergrund der heraufziehenden Bundestagswahl scheint die Debatte besonders unnütz. Schließlich werden alle Parteien, die nicht mit der Mistgabel aus dem Bundestag gejagt werden wollen, eine Erhöhung des Renteneintrittsalters bis zur Schließung der Wahllokale kategorisch ablehnen. Und dann später das Gegenteil tun.