Studie: 20% haben eine Putzhilfe, 30% putzen selbst, der Rest ist Single

Das waren noch Zeiten, als man auf Omas Toilette spontan eine Notoperation vornehmen konnte. Das einzige, was der Patient sich dabei fangen konnte, war eine Ohrfeige, wenn der Badteppich einen mikroskopischen Blutspritzer abbekommen hatte.

Einer neuen Studie zufolge leben insbesondere Singlehaushalte einen radikalen Gegenentwurf. Auf die Frage, wie oft bei ihnen geputzt wird, antworteten 32 Prozent der Alleinlebenden: “An warmen Vollmondnächten im Februar.”
19 Prozent gaben an, dann zu putzen, wenn die Ratten sich über den Müll beschweren, und 14 Prozent verstanden die Frage nicht.
Weitere beliebte Antworten waren “Wenn ein neuer Kanzler ins Amt kommt” und “Immer, wenn Til Schweiger einen Satz ohne Rechtschraibfehler twittert.”

Verschiedene Ordnungsämter betrachten die Entwicklung mit Sorge. Diese lassen derzeit juristisch prüfen, ob Mieter und Eigentümer als Betreiber einer illegalen Müllkippe belangt werden können. In dem Fall würden hohe Bußgelder fällig.
Beim Ordnungsamt in Oberhausen geht man dagegen einen anderen Weg: “Wo immer möglich, schicken wir bei Singlehaushalten die jeweiligen Großeltern vorbei. Die lösen das Problem zuverlässig, auf die eine oder andere Weise.”