Brexit-Folge: Premier League spielt nur noch eine Saison, weil nur 4 Spieler einen britischen Pass haben

London – Am Wochenende startet die englische Premier League in die neue Saison – und zwar in ihre letzte. Denn wie der Ligapräsident bekannt gab, haben nur vier Spieler einen britischen Pass, von denen sich zwei wiederum derzeit um die deutsche Staatsbürgerschaft bemühen. Allen anderen Spielern droht aufgrund des bevorstehenden Brexits die Ausweisung. Daher haben die englischen Vereine bereits jetzt von Vertragsverlängerungen Abstand genommen.

Rettung könnte von britischen Spielern kommen, die ihrerseits aus dem europäischen Ausland abgeschoben werden. Auf diese Weise lassen sich möglicherweise ein oder zwei Profimannschaften aufstellen. Aufgrund der dann sehr geringen Anzahl an Vereinen könnte die britische Fußballsaison zukünftig vollständig im britischen Sommer ausgespielt werden: also an einem vernieselten Samstag im August.

Damit wären die bisher starken englischen Vereine schlagartig weg vom Fenster. Langfristig droht Europa jedoch genau dadurch Ungemach. Die Inselvereine könnten als Reaktion dazu übergehen, eigenen Fußballnachwuchs auszubilden und so zum ersten Mal in der Geschichte eine schlagkräftige Nationalmannschaft aufstellen.