Post-traumerklischer Stress: 100% von Merkels Ex-Koalitionspartnern gehen lieber in die Opposition

Staunend sieht die Welt auf das ungewohnte Regierungschaos in Deutschland. Das aufkommende Machtvakuum nutzte Simbabwes Noch-Präsident Mugabe, um sich ins Spiel zu bringen: “Wenn sonst keiner will – ich hätte Zeit.”
Aus dem noch SPD-geführten Außenministerium wurde jedoch angemerkt, dass man Deutscher sein muss, um Bundeskanzler zu werden. Oder Österreicher.
Für sich selbst lehnt die SPD weiterhin eine Regierungsbeteiligung ab und beklagt, dass die FDP für sich eine Regierungsbeteiligung ablehnt.

In Berlin trat derweil ein Mann namens Steinmeier auf den Plan. Ein öffentlichkeitsscheuer Herr, der bisher nur als Unterzeichner von Ehrenurkunden in Erscheinung getreten ist. Nun will er versuchen, zwischen Posterboy Lindner und den Politikern zu vermitteln.
Ein Berliner Psychologe warb währenddessen um Verständnis für die viel gescholtene FDP: “Es ist auffällig, dass 100% aller Parteien, die schon mit Merkel koaliert haben, das nicht wiederholen wollen. Hier handelt es sich ganz klar um Post-traumerklischen Stress.”

Möglicherweise hat Merkel beim Regieren eine alte Indianerweisheit außer Acht gelassen:
“Erst, wenn die letzte gemäßigte Partei vergrault ist, werdet ihr merken, dass man mit der AfD nicht koalieren kann.”