Autobahn-Privatisierung: BMW-Fahrer wollen massenhaft linke Spuren kaufen

“Was macht ihr auf meiner Autobahn?” wird nach der geplanten Autobahn-Privatisierung endlich eine legitime Frage sein. Die Bundesregierung muss sich offenbar die Frage gestellt haben, wie sie sich beim Wahlvolk so richtig unbeliebt machen kann und ist dann auf die Idee mit der Autobahnprivatisierung gekommen.

Schließlich ist allgemein bekannt, dass die Deutschen eher ihre Kinder verkaufen würden, als ihre Autobahn. Wenig bekannt – aber nicht wirklich überraschend – ist, dass ein früher Entwurf der Bundesflagge das Autobahnschild zeigen sollte.

Während sich nach Bekanntwerden der Pläne große Empörung breitmachte, versuchten viele BMW- und auch einige Mercedes-Fahrer die Gunst der Stunde zu nutzen und gaben bei der Bundesregierung Kaufangebote für die linken Spuren diverser Autobahnen ab.

Ein Konsortium aus finanzstarken Autoherstellern, VW und einigen Banken hat ebenfalls Interesse signalisiert, Anteile am Autobahnnetz zu erwerben. Wie im privatisierten Telekommunikations- und Internetmarkt will dieses Konsortium dann beispielsweise die Geschwindigkeitsbeschränkung an den Tarif koppeln, den Autofahrer jeweils bereit sind zu zahlen.

Wie im Internet würde dann auch auf der Autobahn gelten: “Freie Fahrt für freie Bürger – mit Geld”.