Plastik im Wasser: Regentonnen bekommen ab 2020 grünen Punkt

Schon in wenigen Jahren wird im Wasser einer handelsüblichen Regentonne so viel Plastik zu finden sein, dass man daraus zwei handelsübliche Regentonnen herstellen kann.
Das sind erfreuliche Nachrichten für die Kunststoffindustrie, deren Rohstoff buchstäblich vom Himmel fällt.
Bereits jetzt fiebert die gesamte Industrie auf diesen Tag hin, für den sie so viele Jahre geschuftet hat.

Aufgrund der global kaum geregelten Plastikentsorgung scheint es, als würde die Anreicherung von Kunststoffen in Gewässern aller Art weiter zunehmen. Wenn der Trend anhält, wird es nachfolgenden Generationen kaum zu vermitteln sein, dass Plastik früher kein allgegenwärtiges Naturprodukt war.

Bereits jetzt laufen Planungen, Industrie und Wirtschaft an die neue Situation anzupassen. Teile der Agrarindustrie versprechen sich vom Plastikregen große Vorteile. Gemüsebauern würden davon profitieren, dass beispielsweise Kopfsalate nach einem ordentlichen Regenguss bereits fertig in Folie eingeschweißt auf den Feldern liegen.
Weniger optimistisch sind Viehzüchter, die es für nachteilig halten, wenn Nutztiere bereits vor dem Schlachten in Folie verpackt sind.