Passend bezahlt: Frau an Supermarktkasse an Altersschwäche gestorben

Am vergangen Samstag ereignete sich ein tragischer Zwischenfall in einem Supermarkt in Niederbayern. Eine betagte Rentnerin bestand darauf, ihre 5 Artikel passend zu bezahlen. Der Vorgang dauerte so lange, dass für eine 46-jährige Frau, die hinter ihr anstand, jede Hilfe zu spät kam. Sie verstarb noch vor Ort an altersbedingten Leiden.

Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf ein unterschätztes Problem. Immer wieder kommt es zu Zwischenfällen, bei denen wartende Kunden vom roten Kreuz mit Decken und Getränken versorgt werden müssen, um die größte Not zu lindern.
Auch die Explosion von gestressten Berufstätigen in Warteschlangen ist ein häufiges Phänomen. Aus diesem Grund wurden kassennahe Zigarettenregale bereits vor einigen Jahren hinter Glas oder in Automaten in Sicherheit gebracht.
Studien hatten gezeigt, dass Kunden es ablehnen, für Packungen, an denen beispielsweise Reste einer Lunge kleben, den vollen Preis zu bezahlen.

Einzelhändler prüfen nun die Einführung einer rentnerfreien Kasse, um das Problem in den Griff zu kriegen.