Erschießen oder Aufhängen: Krankenkassen verknüpfen Beitragssteigerung mit flexiblem Optionsmodell

Die Segnungen der modernen Medizin führen zu immer höheren Kosten, welche die gesetzlichen Krankenkassen über steigende Zusatzbeiträge ausgleichen wollen. Knapp 500 € Mehrkosten könnten jährlich auf die Versicherten zukommen.

Für alle Kunden, die sich das nicht leisten können, planen die Krankenkassen flexible Lösungen, bei denen z.B. eine Niere in Zahlung genommen werden kann. Auch andere überschüssige Organe könnten bei der Krankenkasse abgegeben werden. Sollte auch das die Finanzierung nicht sichern, kann man sich immer noch auf Kosten der Krankenkasse aufhängen, erschießen oder nach Syrien abschieben lassen.
Ein Vorschlag, dem zufolge die Krankenkassen auch den erstgeborenen Sohn als Pfand annehmen könnten, wurde wegen Protesten feministischer Gruppen wieder fallen gelassen.

Nach Bekanntwerden der Pläne bekamen die Krankenkassen jedoch Gegenwind von unerwarteter Seite. Verschiedene Motorrad-Rockergruppen veröffentlichten in ungewohnter Eintracht eine gemeinsame Stellungnahme: “Die Krankenkassen drohen ihren Kunden, dass ihr Versicherungsschutz erlischt, wenn sie den neuen Zusatzbeitrag nicht bezahlen. Schutzerpressung ist aber schon unser Geschäftsmodell. Wir werden nicht kampflos hinnehmen, dass sich in unseren etablierten Revieren eine weitere Schutzgeldmafia ausbreitet.”