Geschafft: Deutsche Bank feiert Zahlung der millionsten Millionenstrafe

Frankfurt –  In einer extra einberufenen Pressekonferenz gab die Deutsche Bank feierlich das Jubiläum der millionsten Millionenstrafe bekannt. Wirtschaftsexperten waren positiv überrascht, dass erst so wenige Strafen zusammen gekommen sind. Nach einhelliger Meinung waren es gefühlt erheblich mehr.

Wegen der täglichen Berichterstattung über Verfehlungen der Deutschen Bank und den daraus resultierenden Strafen wurde in Frankfurt bereits vor drei Jahren eine eigene Nachrichtenagentur gegründet. Diese beschäftigt 100 Mitarbeiter, die ausschließlich über die täglichen Strafverhängungen gegen die Deutsche Bank berichten.

Die Strafzahlungen an verschiedene staatliche Einrichtungen haben zuletzt so stark zugenommen, dass die EU-Kommission eine absichtliche, illegale Staatsfinanzierung vermutet. Die Vorwürfe sollen nun durch die europäische Bankenaufsicht untersucht werden.

Am Rande der ausgelassenen Feier des millionsten Jubiläums war das Gerücht zu hören, dass die Kosten für die Feier intern falsch abgerechnet worden seien. So soll das bereitgestellte Kokain angeblich als Mitarbeitervepflegung verbucht worden sein. Dabei ist in Steuerberaterkreisen allgemein bekannt, dass Kokain als Mitarbeiterbewirtung auszuweisen ist.
So nutzt die Deutsche Bank den Anlass der Feier auch direkt, um sich auf den Weg zur zweiten Million zu machen.