Sensation: Historiker entdecken bei Ausgrabungen letzten sinnvollen CSU-Vorschlag

Jüngeren Zeitgenossen ist die CSU lediglich für hilfreiche Konzepte wie die Maut, die Herdprämie und die Schweinshaxenpflicht am Sonntag bekannt. Umso aufregender ist das, was bei Ausgrabungen im Untergrund einer Münchener Baustelle zu Tage kam: Dabei handelt es sich um eine Brauhausserviette aus dem jahre 1850, auf die ein Konzept für eine Bierpreis-Bremse beim Oktoberfest gekritzel wurde.

“Es ist ganz typisch, Gesetzesvorhaben der CSU auf Brauhausservietten zu finden.”, sagte der begeisterte Ausgrabungsleiter. “Praktisch jede politische Idee in Bayern kommt beim Partei-Stammtisch zwischen der dritten und vierten Mass Bier auf.”
Der Fund veranschaulicht plastisch, warum CSU-Vorschläge bei nüchterner Betrachtungsweise oft merkwürdig wirken.

Auch bei anderen Parteien gibt es feste Gepflogenheiten für die Art erster Programm- und Gesetzesentwürfe. Beispielsweise finden sich Entwürfe der FDP meist auf dem Programmheft einer Pferderennbahn, die der Grünen auf Papierblättchen eines Joints und die der SPD auf dem Rücken eines Arbeiters.

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