Baby bei eBay verkauft: Vater verurteilt, weil Produkt gegen Lärmschutz-Richtlinien verstößt

Die arglosen Käufer eines Babys beim Internetauktionshaus eBay erlebten eine böse Überraschung. Bereits bei der Lieferung durch DHL dröhnte das infernalische Kreischen des Babys durch die Luftlöcher der Verpackung.

Nach zwei schlaflosen Wochen entschloss sich das kaufende Paar daher, von dem im Fernabsatzhandel vorgesehenen Umtauschrecht Gebrauch zu machen. Da die gesetzliche Frist hierzu aber gerade abgelaufen war, weigerte sich der Verkäufer, das Baby zurückzunehmen.

Ein von den Käufern eingeschalteter Anwalt konnte vor Gericht jedoch geltend machen, dass der Verkauf des Babys gegen die europäische Produkt-Lärmschutzverordnung verstößt. Daher musste der Verkäufer das Baby wohl oder übel doch noch zurücknehmen.

Zusätzlich zur juristischen Niederlage erteilten ihm die Käufer auch noch eine schlechte Bewertung auf eBay. Das Aktionshaus prüft nun seinerseits eine Sperrung des Verkäufer-Accounts, da der Verkauf eines Produktes, das gegen die EU-Lärmschutzverordnung verstößt, auch einen Verstoß gegen die eBay-Nutzungsbedingungen darstellt.