Autofahrer zu blöd für Reißverschluss-Verfahren: Regierung will Klettverschluss-Verfahren einführen

Billige Jacken, Taschen und Rucksäcke haben mit Autobahnen gemeinsam, dass die Reißverschlüsse ständig kaputt gehen. Im Bundesverkehrsministerium hat man nun offenbar die Hoffnung aufgegeben, dass Autofahrer das System flächendeckend verstehen.

Als Alternative soll nun auf das einfachere Klettverschlussverfahren umgestellt werden. Dieses sieht vor, dass alle Autos gleichzeitig auf die mittlere Fahrspur fahren und sich dann dort verhaken. Die nachfolgenden Fahrzeuge können dann über den Standstreifen ausweichen und kommen so zügig voran.

Ebenfalls im Rennen ist noch das Schleifenverfahren, bei dem der Straßenverkehr ganz bewusst zu einem nicht mehr zu entwirrenden Knoten zusammengeschoben wird und alle Beteiligten auf die Bahn umsteigen. Dieses Verfahren wird auf der A8 zwischen Stuttgart und Karlsruhe seit vielen Jahren erfolgreich praktiziert und könnte somit  bald in der gesamten Bundesrepublik Schule machen.

Die neuen Pläne wurden im Verkehrsministerium entwickelt, nachdem ein hoffnungsvoller Pilotversuch zur Verbesserung des Reißverschlussverfahrens kolossal gescheitert ist. Dazu wurden vor Engstellen vierfach durchgezogene Linien eingerichtet, die gelb und rot blinkten. Der Effekt war jedoch, dass einige Autofahrer anhielten und ausstiegen, um das farbige Schauspiel zu bewundern.