Frauenquote nicht erreicht: Diözesen in Bedrängnis

Jahrelang haben sie sich vor der Realität und dem Gesetz gedrückt, doch nun stehen die Diözesen am Pranger. Über Jahre, genauer gesagt über Jahrhunderte (!) hinweg wurde die Frauenquote nicht erreicht. Eine feministische Aktionsgruppe aus Neuköln, Berlin, deckte die Missstände in den Diözesen auf und brachte den Stein ins Rollen.

Eine Mitgliedin der Aktionsgruppe, Frauke Schröder, zum Tatbestand: „Nachdem wir letztens über das Allerheiligenwochenende nach Südtirol sind um dort zu Törkelen… das sagt man doch so, oder? Nun denn, nach dem Törkelen wollten wir uns natürlich die Bauten der Aborigines Südtirols anschauen – sowas lässt sich mit der schmucken Berlincity natürlich nicht vergleichen. So gelangten wir in ein wundersames Gebäude, das die Eingeborenen Dom nannten.“

„Dort mussten wir zu unserem Erschrecken feststellen, dass ein Mann mit patriarchaler Gewalt auf die Menschen einredet. Und nachdem wir weitere Kirchen und Dome inspiziert haben, wurde uns klar, dass dies kein Einzelfall ist. Da konnten wir natürlich nicht tatenlos bleiben!“

Die Kirche reagiert

Nachdem die Nachricht sich ausbreitete, schalteten sich schon bald die Diözesen ein. Einige ranghöhere Stellvertreter der Kirche bestreiten, dass die Frauenquote nicht erreicht sei. Andere geben zu, dass der Idealzustand noch nicht vollkommen erreicht wurde. Der Stellvertreter Jorge Mario Bergoglio, unter seinen Kollegen bekannt als Papst Franze, meinte hierzu: „Sicher, noch sei diese Frauenquote nicht erreicht. Aber Sie müssen verstehen, wir können ja nicht einfach jedermann oder jederfrau aufnehmen, wir sind doch keine Religion für alle. Und außerdem haben wir für Frauen bereits viele Regelungen gelockert! So dürfen bei uns angestellte Frauen bereits seit dem 11. Jahrhundert unbeaufsichtigt in die Klostergärten. Was wollen die noch?“

-Dies ist ein Gastbeitrag von www.gipfelbote.eu