Killerspieldebatte: Innenminister will Counter Strike verbieten, weil er selber nur Battlefield spielt

Berlin – Nach den tragischen Ereignissen von München ist die sogenannte Killerspieldebatte zurück. Innenminister de Maizière sagte dazu in einer politischen Talkrunde: “’Counter-Strike: Global Offensive’ macht mit seiner schlechten Grafik sogar mich aggressiv, das gehört verboten! Außerdem ist der Rückstoß der AK viel zu krass.” Stattdessen riet der Minister zu modernen Alternativen wie Battlefield.

Andere Maßnahmen zur Verhinderung solcher Amokläufe, als ein Verbot von Counter Strike, hält der Minister für unrealistisch: “Wir Politiker haben hier zwei Möglichkeiten: Wir können sehr viel Geld in die Hand nehmen, um psychisch auffälligen Kindern wirksam zu helfen, Eltern zu beraten und etwas gegen Mobbing zu tun. Oder wir setzen uns, wenn so etwas alle paar Jahren vorkommt, einen Abend in eine Talkshow und reden dummes Zeug. Was würden Sie an meiner Stelle tun?”

Soziologen erklärten, dass es ein ganz normaler Reflex sei, das zu verdammen, was es zur Zeit der eigenen Kindheit noch nicht gab. So erging es in der Vergangenheit bereits Rockmusik und Horrorfilmen, die heute akzeptiert sind. Es ist also davon auszugehen, dass auch die leidige Killerspieldebatte bald endgültig zu den Akten gelegt wird. Dann können wir uns alle endlich darauf konzentrieren, auch der nächsten Generation den Spaß an etwas völlig Harmlosem zu vermiesen, an den dem sie große Freude hat.

Bild Autor: GabrielaP93
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