Haltlose Todesdrohung: Suizidgefährdeter erstattet Anzeige gegen WhatsApp-Kettenbriefverfasser

Mönchengladbach – „Wenn man nicht alles selber macht!“, muss ein Mann aus Mönchengladbach gedacht haben, der sich mit Selbstmordgedanken trug und daher einen Kettenbrief nicht weiterleitete.
Genauer gesagt, handelte es sich um eine WhatsApp-Nachricht, welche den 29-jährigen in Form einer Audiobotschaft erreichte. Die Nachricht kursiert derzeit vor allem unter Schülern und verspricht den baldigen Tod, wenn man sie nicht umgehend an fünf bis zwanzig Personen weiterleitet. Zur großen Enttäuschung des Mönchengladbachers handelte es sich jedoch lediglich um eine leere Drohung, weshalb er bei der Polizei Anzeige erstattete, die ihm aber nicht weiterhalf.

Gegenüber Zynismus24.de sagte der enttäuschte, depressive Mann: „In einer Welt, in der unehrliche Menschen solche Lügen verbreiten, will ich nicht mehr leben.“ Er hatte zuvor bereits anderen Zeitungen Interviews unter der Bedingung gegeben, dass sie ihn mit Rattengift, einem Seil oder Rasierklingen bezahlen. Schockierenderweise hielt keiner der anderen Medienvertreter die zugesagte, bescheidene Bezahlung ein.

Um zu beweisen, dass nicht alle Menschen schlecht sind, schickte die Redaktion von Zynismus24.de daher alle drei Artikel per Express-Sendung an den depressiven Mann. Aus der Redaktionsapotheke legten wir, zu seinem Wohlergehen, noch ein Paket Paracetamol und eine Flasche Wodka dazu.
Wir hoffen, dass ihm dieses Zeichen der Menschlichkeit Hoffnung gibt!