18,5 Milliarden €: Bund will Haushaltsüberschuss in Zweizimmerwohnung in München investieren

München – Die nach wie vor brummende Wirtschaft beschert Deutschland einen weiterhin steigenden Haushaltsüberschuss. Allein im ersten Halbjahr erzielten Bund, Länder und Sozialkassen einen Überschuss von 18,5 Milliarden Euro. Nun sucht der Finanzminister nach sinnvollen Verwendungsmöglichkeiten. Ein heißer Kandidat soll die Investition in eine drittklassige Immobilie im Zentrum von München sein. Setzt sich der Anstieg der Immobilienpreise wie in den letzten Jahren fort, könnte die Wertsteigerung der Wohnung Deutschland komplett sanieren.

Ob die gesamten 18,5 Milliarden € in die Wohnung investiert werden können, scheint sogar bei den absurden Münchener Immobilienpreise fraglich. Für den Fall,  dass noch ein oder zwei Milliarden € übrig bleiben, überlegt die Regierung, den Rest in ein Kinoticket für Samstagabend zu investieren. Mit Überlängen- und 3D-Zuschlag könnte dies jedoch wiederum schon knapp werden.

Leider entstehen durch die hohen Finanzüberschüsse aber zunächst einmal Kosten. Denn zuletzt wurden bekanntlich negative Zinsen auf deutsche Staatsanleihen gezahlt. Durch das Ausbleiben einer Neuverschuldung entstehen dem Bund also nun Kosten in Milliardenhöhe. Klingt komisch, ist aber so.