Studie: Ausweisung von Hasspredigern würde AfD 85% ihrer Mitglieder kosten

Berlin – Eine neue Studie zur Gesinnung von AfD-Wählern zeigt, wie extrem die Ansichten der Parteimitglieder sind. Ein Ergebnis der Studie ist, dass die viel geforderte Ausweisung von Hasspredigern die AfD selbst empfindlich treffen würde. Denn auch die von den Parteimitgliedern selbst vertretenen Ansichten sind so extremistisch, dass sich 85% der Mitglieder dadurch als Hasspredigern qualifizieren. Vor dem Hintergrund der aktuellen Untersuchung kommt die Forderung der AfD einem Antrag auf Selbstauflösung gleich.

Aufgrund der Studie sah sich der AfD-Pressesprecher zu einer Klarstellung genötigt: “Wir wollen selbstverständlich nur islamische Hasspredigern ausweisen. Gegen faschistische Hassprediger haben wir gar nichts.”

Aus dem linken Lager kam indes ungewohnte Unterstützung für die Forderungen nach Ausweisung. Bisher waren die linken Parteien und die SPD in der Sache zurückhaltend, da die gezielte Ausweisung von islamischen Hasspredigern als schwierig umsetzbar gilt. Diese sind meist nur befristet in Deutschland, haben keinen festen Wohnsitz und reisen nur selten mit einem Spruchband ein, auf dem “Hassprediger” geschrieben steht. Die Wohnorte der AfD-Mitglieder hingegen sind bestens bekannt, sodass die logistische Hürde weitaus niedriger wäre.

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