Geld übrig: EU-Kommission investiert Brexit-Milliarden in Wette gegen das Pfund

Nach einem Dreivierteljahr haben sich EU und Großbritannien auf Bedingungen für Phase eins des Brexit verständigt. Berichte, wonach sich der Vertragsabschluss verzögert hatte, weil Theresa May vorher ihre Immobilien in Großbritannien verkaufen wollte, wies ihr Sprecher zurück. Es ging lediglich um den Transfer ihres Barvermögens zu europäischen Banken.

Außerdem einigten sich beide Seiten in der strittigen Frage der Arbeitsmigration. Diese sieht vor, dass die EU britische Elendsflüchtlinge unbürokratisch über den Kanal zurückschicken kann. Insbesondere östliche EU-Mitgliedsländer hatten befürchtet, dass Arbeitssuchende aus dem angehenden Billiglohnland Großbritannien ihre Sozialsysteme in Schieflage bringen. Damit wird es nach Verlassen der EU beispielsweise für einen englischen Elektroingenieur schwierig, in Polen legal einen Job als Putzkraft zu finden.

Die Brexit-Entschädigung, welche die Briten an die EU zahlen werden, möchte Brüssel umgehend in eine börsliche Wette gegen das Pfund investieren.
“Das ist sicher angelegtes Geld.”, freute sich EU-Kommissionschef Juncker. “Wir erwarten eine solche Rendite, dass wir die Reste des unvereinigten Königreiches in zehn Jahren günstig kaufen können. Falls wir das wollen sollten.”