Exklusiv Interview mit Sigmar Gabriel, dem Insolvenzverwalter der SPD

Z24: Herr Gabriel, Sie wurden zum Insolvenzverwalter der SPD bestellt. In dieser Funktion ist es ihre Aufgabe, das politische Kapital der Gläubiger, also der Wähler, zu schützen. Wie wollen Sie das umsetzen?

Gabriel: Was Sie da sagen, ist völlig falsch! Meine Aufgabe ist es, für die Politiker der SPD die lukrativste Anschlussverwendung zu finden.

Z24: Gibt es denn schon konkrete Pläne, wie diese Anschlussverwendung aussehen soll?

Gabriel: Ja natürlich! Wir werden viele der Genossen und Genossen [sic] in russischen Mineralölkonzernen unterbringen können.

Z24: Sehen Sie keine Möglichkeit, die SPD noch zu retten?

Gabriel: Wenn Sie ausnahmsweise mal Ihre Hausaufgaben als Journalist gemacht hätten, wüssten Sie, dass das keine echte Option ist.

Z24: Aber es gibt doch Vorschläge, die SPD zur neuen Schwesterpartei der CDU zu machen.

Gabriel: Das sind doch Hirngespinste. Dazu wäre es kartellrechtlich erforderlich, dass die CDU vorher die CSU an die AfD verkauft. Nach Lage der Dinge wird das erst in ein bis zwei Jahren passieren, was für die SPD viel zu spät kommt.

Z24: Aus dem Parteivorstand wurde die Idee geäußert, die SPD-Logos von den Programmheften zu reißen und die Programmhefte dann an die CDU zu verkaufen.

Gabriel: Das ist doch völliger Blödsinn! In den Parteiprogrammen von SPD und CDU steht doch schon das Selbe, warum sollten die also unsere Programmhefte kaufen wollen. Jetzt tun Sie mir bitte einen Gefallen und lassen Sie uns diesen Quatsch beenden.

Z24: Herr Gabriel, ich danken Ihnen für das Gespräch!

Gabriel: Sie mich auch!

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