Reformpläne: Gesundheitsministerium will Fast Food Konsum auf Krankenkassenkarte speichern

Berlin –  Der neue Vorstoß aus dem Gesundheitsministerium soll helfen die steigende Zahl der Herz Kreislauf-Erkrankungen zu senken. Den Plänen nach sollen sich Fast Food Betriebe beim örtlichen Gesundheitsamt registrieren um Kartenlesegeräte zu erhalten, mit denen der Fast-Food Konsum des jeweiligen Kunden, auf der Krankenkassenkarte festgehalten wird. Ohne gültige Krankekassenkarte soll es nicht mehr möglich sein, Fast Food zu bekommen.

Die qualitative Bewertung eins Produktes soll sich dabei am, aus dem Straßenverkehr bekannten, Schadstoffplakettensystem orientieren. Ein Big Mac beispielsweise würde eine rote Plakette erhalten. In der ersten Phase ist die Vorlage der Krankenkassenkarte nur für Produkte der roten Kategorie nötig. Nach zwei Jahren auch für die gelbe und nach weiteren zwei Jahren auch für die grüne Kategorie.

Kritiker der Maßnahme führen an, dass dies zu einer großen Anzahl illegaler Fast Food Restaurants führen könnte. In einer ersten Reaktion sprach sich der Cardiologen Verband gegen die Reform aus, da mit sinkenden Umsatzzahlen gerechnet wird. In der Fast-Food Industrie wurden zum Zeitpunkt unserer Anfrage noch Berechnungen über die möglichen Kosten angestellt. Die Firmen wollten sich erst danach öffentlich äußern, da noch nicht klar ist, ob durch zu erwartende höhere Lebenserwartung der Kundschaft, langfristig nicht sogar ein höherer Umsatz möglich ist.

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