EU-Krisengipfel geplatzt, weile Einigung zur Menüfolge beim Abendessen unmöglich war

Brüssel – Der EU-Krisengipfel brachte keine Ergebnisse, weil bereits Kleinigkeiten die EU-Länder vor unüberwindbare Hürden stellten. Bevor die Beratungen aufgenommen werden konnten, sollte das Abendessen der Staatscheffs schnell und unbürokratisch geplant werden. Zum vorgeschlagenen Menü wurden jedoch aus 12 EU-Ländern Änderungsanträge eingebracht. Für zusätzlichen Wirbel sorgte eine Anfrage aus Spanien, ob der Auftrag für das Essen nicht zunächst Europaweit ausgeschrieben werden müsse.

Zur Prüfung dieser Frage wurde umgehend eine Expertenkommission aus Juristen gegründet, die darüber berät. Danach sollen die Beratungen über die zu servierenden Speisen wieder aufgenommen werden.

Die deutsche Seite hat sich an der Diskussion bislang nicht beteiligt, da nach Auffassung des Auswärtigen Amtes zunächst ein Mandat des Bundestages nötig ist. Aufgrund der Dringlichkeit des Anliegens wird der Bundestag sich bereits in drei Monaten damit befassen, sofern die ca. 600-Seiten starke Entscheidungsgrundlage bis dahin fertig gestellt wurde.