Angst vor Ausgrenzung: Volksparteien bieten anonyme Mitgliedschaft an

Berlin – Der starke Mitgliederschwund der großen Volksparteien hält an. Insbesondere die SPD verliert in dem Umfang Mitglieder, in dem ihr Vorsitzender an Umfang zunimmt. Um die Verankerung der Parteien in der Bevölkerung auch zukünftig zu sichern, wollen sowohl SPD als auch CDU eine anonyme Mitgliedschaft einführen. Man verspricht sich davon einen Rückgang der Anfeindungen und Ausgrenzung, denen Parteimitglieder oft ausgesetzt sind.

Speziell die CDU sah dich zum Handeln gezwungen, da enttarnte Mitglieder in Städten mit über 100.000 Einwohnern für ihre rückwärtsgewandten Ideen regelmäßig zwangseingewiesen wurden.

Als konkrete Maßnahmen sollen Parteibücher gegen neutrale Tigerenten-Club Mitgliedskarten ausgetauscht werden und Beiträge nicht mehr von der Parteikasse, sondern von unauffälligen Tarnfirmen eingezogen werden. Auf Kontoauszügen würde dann nicht mehr die Partei, sondern zum Beispiel einer der folgenden Handelspartner auftauchen:

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Auch Parteizeitungen sollen dann in neutralen braunen Umschlägen verschickt werden, um keinen Verdacht zu erregen. Alle drei Konzepte hat die FDP bereits lange erfolgreich erprobt, und ihre Mitglieder so erfolgreich vor unnötigen Anfeindungen geschützt.