Merkel für Jogi Löw als Bundespräsident, wenn sein Trainer-Job nicht darunter leidet

In einem vertraulichen Kommuniqué erklärte Angela Merkel gegenüber der Bundestagsfraktion, dass sie sich vorstellen könne, Joachim Löw als Bundespräsidentschaftskandidaten zu nominieren, um einen SPD-Präsidenten zu verhindern.
Merkel sagte dazu wörtlich: „Was für einen Nebenjob der Jogi hat, ist mir egal, solange die Nationalmannschaft erfolgreich ist!“

Beide Ämter zu vereinen brächte einige interessante Synergieeffekte mit sich: Sowohl Nationaltrainer als auch Präsident sind unterwegs im Ausland, um für das deutsche Ansehen in der Welt zu werben. Zusätzlich wäre der Bundespräsident endlich bei jedem Länderspiel vor Ort. Und welches Kind hätte nicht lieber eine Ehrenurkunde von den Bundesjugendspielen, die nicht nur vom Bundespräsidenten, sondern auch vom Nationaltrainer unterschrieben wurde?

In der Halbzeitpause hätte Löw ausreichend Zeit, Gesetze zu unterschreiben. Zum Verstehen der Inhalte reichen die 15 Minuten zwar wohl nicht. Da Erweiterungen zu EU-Verträgen oder Gesetze zur Bankenrettung mittlerweile sowieso niemand mehr versteht und der größte Teil der parlamentarischen Arbeit ohnehin vom Verfassungsgericht gemacht wird, ist das aber ein vernachlässigbares Problem.

Einen Haken hat die verlockende Option jedoch: Wenn das Team des Bundespräsidenten einen Gegner zu Hause 7:1 versenkt, könnte das leicht einen diplomatischen Eklat auslösen.

Bild-Quelle: Autor Steindy Lizenz cc-3.0

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