Wirtschaftseinbruch: Chinesische Firmen verlagern Produktion in Billiglohnland Großbritannien

London – Nach der Brexit-Entscheidung der Briten legte die Bank of England Zahlen vor, die den befürchteten Wirtschaftseinbruch bestätigen.
Die selbst gewählte Rezession der Briten führt bereits zu sinkenden Löhnen und einem Verfall der Immobilienpreise. Chinesische Firmen wollen das nun für sich nutzen, um ihre Produktionskosten zu drücken. Attraktiv wird Großbritannien durch seine für Drittweltländer hohe Zahl an gut qualifizierten Arbeitern.

Einige Investoren zögern jedoch ein mögliches Engagement in Großbritannien heraus, da eine Landflucht der qualifiziertesten Arbeitnehmer – der Polen – eingesetzt hat. Diese sind nicht bereit, für die britischen Hungerlöhne zu arbeiten und wollen lieber vom sicheren Festland aus zusehen, wie Großbritannien im Atlantik versinkt.

Selbst rechtskonservative Hardliner von Ukip fragen sich aufgrund des Wirtschaftseinbruchs und der Ausreise der verhassten Gastarbeiter, ob die Entscheidung ein Fehler gewesen ist. “Es scheint, als haben wir versucht, den Krebs zu heilen, indem wir den Patienten erschossen haben.”, sagte ein Ukip-Aktivist in London.
Wirtschaftsexperten sind von der beginnenden Rezession hingegen nicht überrascht. So sagte ein Investmentbanker in London: “Dieses so genannte Krebsgeschwür war eigentlich das Einzige, was die britische Wirtschaft in den letzten Jahren am Leben gehalten hat.”