Hirntoter löst Berliner Mathematik-Abschlussprüfung in 20 Minuten

Berlin – Nach der Aufregung um die möglicherweise zu einfache Mathematik-Abschlussprüfung der 10. Klassen, versuchen nun Mediziner den Schwierigkeitsgrad wissenschaftlich und objektiv zu bestimmen. Das Charité-Klinikum startet dazu eine Testreihe mit hirntoten Patienten. Bereits der erste Proband konnte die Klausur in nur 20 Minuten komplett bearbeiten und erreichte dabei 86% der möglichen Punkte. Die Ergebnisse weiterer Testkandidaten werden derzeit noch ausgewertet.

Zum Erzeugen zusätzlicher Vergleichswerte, wurde die Klausur bayrischen Grundschülern vorgelegt. Die Schüler der Klasse drei weigerten sich jedoch die – aus ihrer Sicht – trivialen Aufgaben zu bearbeiten. Unterstützung erhielten sie dabei von ihren Eltern, die eine Verdummung der Schüler befürchteten.

Das Berliner Schulministerium wehrte sich gegen die Kritik und wies die Anschuldigungen als völlig unbegründet zurück. Dazu gab das Ministerium folgende schriftliche Erklärung ab: “Der Mathematikunterricht in Berlin hat nachweislich viele kluge Köpfe hervor gebracht, die es weit gebracht haben und heute beispielsweise Flughäfen planen.”