„Ich trete zurück!“: Bahn-Aufsichtsrat merkte spät, dass Grube auch Kickboxer ist

Plötzlich und unerwartet hat Bahnchef Grube seinen Aufsichtsrat vermoppt. Offenbar war zuvor ein Streit um die Höhe seines Gehaltes entstanden. Aufgrund des Zwists sah sich Grube offenbar genötigt, seine Kündigung unbürokratisch, aber persönlich zu übermitteln.

Rückblickend betrachtet war es unvorsichtig, dem Bahnchef in seinem Vertrag ein sofortiges Rücktrittsrecht einzuräumen. Zukünftig will man stattdessen von einem Rückzugsrecht sprechen, was für das Amt des Bahnchefs auch angemessener erscheint.

Aufgrund der sofortigen Kündigung wird Grube fortan wieder unter seinem bürgerlichen Namen Rüdiger Grube und nicht länger mit dem Ordensnamen Bahnchef Grube angesprochen werden.

Wie in allen Funktionen, in denen keine wichtige Aufgabe ausgeübt wird, konnte Grube aufgrund einer Kündigungsfrist von 0 Tagen alles fallen lassen und das Unternehmen sofort verlassen. Ein Privileg, das auch andere Berufe schon lange gewerkschaftlich durchzusetzen versuchen. Aufgrund der guten Vorbild-Funktion rechnen unter anderem Chirurgen, Feuerwehrleute und Busfahrer auch damit, bald mitten am Tag alles hinschmeißen zu können.

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