CDU will Günther Oettinger ausbürgern, bevor auch er aus Brüssel entkommt

“Manchmal kommen sie wieder” ist nicht nur ein Horrorfilm aus den Neunzigern, sondern eine ganz aktuelle Schreckensvision. Nachdem Martin Schulz das Tor zur Unterwelt (den Stadtrand von Brüssel) ein zweites Mal durchschritten ist und so vorgemacht hat, dass eine Rückkehr in die Welt der Lebenden möglich ist, geht in unserem Land die Angst vor weiteren Wiedergängern um.

Große Teile der CDU fürchten jetzt, dass Martin Schulz den Weg geebnet hat, damit eines der Ur-Übel der Welt dem neunten Kreis der Hölle entsteigen könnte: Günther Oettinger.
Um diesem alptraumhaften Szenario zuvorzukommen, will die CDU/CSU-Fraktion nun Druck auf Innenminister de Maizière ausüben, damit dieser die Möglichkeiten einer Ausbürgerung Oettingers prüft, bevor es diesem gelingt, sich in Deutschland ein politisches Amt zu sichern. Der Vorschlag fand Unterstützung bei Linken und Grünen und wird somit von allen relevanten Parteien mitgetragen.

Auch CSU-Chef Seehofer schaltete sich aus München in die Debatte ein: “Die CSU hat sich vehement für eine Obergrenze von Flüchtlingen aus dem Ausland eingesetzt. Wenn Günther Oettinger jetzt zurück kommt ist das die ganz persönliche Schuld von Angela Merkel!”