Angenehme Überraschung: Nur 43% der AfD-Abgeordneten in BaWü sind Antisemiten

Stuttgart – Nach der Spaltung der AfD-Landtagsfraktion in Baden-Württemberg besteht nun endlich Klarheit über die Haltung der AfD zum Judentum. Zehn der 23 Abgeordneten konnten sich nicht dazu durchringen, ein Fraktionsmitglied, das durch antisemitische Äußerungen aufgefallen war, aus der Fraktion auszuschließen.

Die 13 aus der Fraktion ausgetretenen AfD-Abgeordneten machen durch diesen Schritt deutlich, dass sie nichts gegen Juden haben, solange diese Deutsche sind. An den Ressentiments gegen Ausländer, sexuelle Minderheiten, Demokratie und Politik ändert die Spaltung der Fraktion nämlich nichts.

Nach der Trennung der Fraktion wird nun spekuliert, ob dies ebenfalls zu einem Riss in der Bundespartei führen könnte. Es wird befürchtet, dass die Partei sich in einen extremen rechten und einen noch viel rechteren Teil trennt.
Sollte es dazu kommen, würde sich wieder einmal zeigen, dass die gefährlichsten Feinde rechter Parteien stets rechte Parteien sind.