50 Shades of Brexit: Großbritannien will es hart

Nicht ohne Grund spricht man von “Englisch”, wenn es ein bisschen weh tun darf. Dementsprechend sieht die jetzt bekanntgewordene Brexit-Strategie vor, dass Großbritannien sich auf den Rücken legt und treten lässt.
In Brüssel reagierte man überrascht auf diesen Strategiewechsel.
“Ich bin nicht sicher, ob ich das eine Strategie nennen würde. Aber es ist auf jeden Fall interessant.”, sagte EU-Kommissionschef Juncker in Brüssel. “Und auch ein bisschen lustig.”
Man spricht in Brüssel nicht mehr von den Britischen Inseln sondern liebevoll vom Britischen Winseln.

Das angestrebte Verlassen des europäischen Binnenmarktes würde die Im- und Exportkosten für die Briten drastisch erhöhen.
Um zu verhindern, dass Shetland Ponys zum Exportartikel Nummer 1 werden, will man in London daher mit niedrigen Unternehmenssteuern Punkten.
Der Chihuahua Großbritannien möchte also der Dogge Europa ans Bein pinkeln.

Wenn London diese Strategie tatsächlich anwenden möchte, bedeutet Englisch möglicherweise doch nicht “ein bisschen Aua”, sondern blutig.