2,10€ Porto investiert: Gesundheitsministerium sendet Info-Broschüren an alle Frauen, die auf Seitensprung-Webseiten angemeldet sind

Berlin – Die Aktion des Gesundheitsministeriums wurde ins Leben gerufen, nachdem eine kürzlich erschienene Studie aufdeckte, dass die Nutzung von Seitensprungportale zu einem Anstieg bei Geschlechtskrankheit geführt hat. Auf die Frage, warum die Aktion lediglich auf Frauen beschränkt sei, sagt Gesundheitsminister Gröhe: “Dem Ministerium liegen keine Hinweise darauf vor, dass Masturbation zur Weitergabe von Geschlechtskrankheiten führen kann.”

Vorwürfe, die Beschränkung auf Frauen sei lediglich eine Maßnahme, um die Kosten gering zu halten, wies er zurück. Weiter sagte der Minister: “Glücklicherweise waren die Kollegen von der NSA in der Lage, uns Name und Anschrift der Frauen mitzuteilen, sodass wir diese direkt erreichen konnten. Wir planen jetzt außerdem einen zentralen Untersuchungstermin für alle Betroffenen, der kommenden Samstag von 11:35 Uhr bis 12:10 Uhr in Kassel stattfinden wird. Ich bin zuversichtlich, dass in dieser Zeit alle Betroffenen untersucht werden können.”

Ein Betreiber eines Seitensprungportals wies dir Vorwürfe, seine Seite würde zur Verbreitung von Geschlechtskrankheiten beitragen, zurück: “Mir ist kein Fall bekannt, in dem mein Portal zu einem echten sexuellen Kontakt geführt hätte.”